Hier ist gerade relativ wenig los. Relativ gar nichts.
Etwas mehr gibt es bei Facebook (http://www.facebook.com/thomas.jochmann).

Mobiltelefonieren in den Staaten — schön ist anders.

Beitrag vom: Freitag, 3. Juli 2009 | Beitrag kommentieren »

Viele Dinge sind hier unkompliziert und billig. Telefonieren nicht. Meine Handynummer ist von einer Festnetznummer in San Francisco nicht zu unterscheiden.  Allerdings ist die Nummer meiner Freunde hier auch nicht von den Orten zu unterscheiden, wo sie sich ihren Vertrag zugelegt haben. Zufallsnummern wären nicht weniger praktisch, würde ich mal sagen. Damit keiner arm wird, weil er denkt ein Festnetzgespräch zu führen, aber tatsächlich ein Handy anruft, zahlt man die Handygebühren immer selbst. Während man unliebsame Anrufer noch ignorieren kann, sieht es bei SMS anders aus: Pling, und wieder sind 20 Cent weg.

Wie ich hier mitbekomme, sind 60-100$ Handyrechnung hier der Durchschnitt, was auch erklärt, warum (gefühlt) jeder zweite mit einem iPhone rumrennt. Bei uns ist das nur denen vorbehalten, die Lust auf einen riesigen Vertrag haben (oder *hüstel* gern mal einen ‘Kurzurlaub’ in Tschechien machen). Hier hat jeder einen riesigen Vertrag. Ob es hier überhaupt einen Verbraucherschutzminister gibt? Wenn ja, dann hat er vermutlich eine Flatrate und 80 Millionen Frei-SMS. Freue mich schon wieder auf meinen Studententarif für 8 EUR.



Antwort schreiben